Die interkulturelle Mediation in den Aktivitäten des ICSEB

, 29 Januar, 2016


mediación_ICESBDas Institut Chiari & Siringomielia & Escoliosis de Barcelona (ICSEB) arbeitet mit Patienten, die aus aller Welt anreisen. Seit seiner Gründung wurde ein internationales Betreuerteam zusammengestellt, um unser Ärzteteam bei der Verständigung mit Patienten aller Sprachen und Nationalitäten zu unterstützen.

Mit den Fortschritten im Bereich der Medizinischen Anthropologie, einem Teilfeld der Sozialanthropologie, in den letzten 50 Jahren, hat sich im internationalen Rahmen die Erarbeitung einer Theorie über soziale Prozesse und kulturelle Repräsentation der Gesundheit, der Krankheit und der damit verbundenen Behandlungs- und Betreuungspraxis entwickelt.

Dank dieser Entwicklung wissen wir, wie wichtig die Beachtung dieser Aspekte im Gesundheitswesen ist, und wie wichtig die Anwesenheit einer Fachperson in Arbeitsgruppen ist, die zwischen den aus verschiedenen Kulturen stammenden Ärzten und Patienten vermittelt.

Die Hauptaufgabe der sozio-sanitären interkulturellen Mediation ist es der bei der direkten und indirekten Kommunikation zwischen Patienten und dem medizinischen Personal, die verschiedene Sprachen sprechen und unterschiedliche kulturelle Hintergründe haben, zu helfen und somit die Patient-Arzt-Beziehung zu erleichtern und zu unterstützen. (I)

Die Vermittler verbessern die Verständigung zwischen dem Personal und den Nutzern des medizinischen Versorgungdienstes, bei denen es nicht nur eine Sprachbarriere geben kann, auch kann ihre Weltansicht komplett unterschiedlich sein. In diesem Sinne wird oftmals darauf hingewiesen, dass sich „Übersetzung” alleinig auf die Schrift bezieht, während der sich der mündliche Teil „dolmetschen” nennt. Das Dolmetschen bezieht immer kulturelle Aspekte mit ein, denn die Bedeutung der Wörter in allen Sprachen geht weit über das hinaus, was sich in einem Wörterbuch wiederspiegelt. (II)

Die Aufgaben des interkulturellen Mediators beinhalten also ethisch sensible Elemente, da er eine dritte Anwesenheit innerhalb des Patient-Arzt-Verhältnisses darstellt. (II)

An unserem Institut ist die Rolle des Übersetzers/Vermittlers immer als besonders wichtig angesehen worden. Unsere Übersetzer werden in all diesen Aspekten ständig weitergebildet, damit sie von dem Moment einer ersten Anfrage bis hin zur postoperatorischen Nachsorge das nötige Verständnis für beide Seiten zeigen können.

Gegenwärtig gehören elf Übersetzter zum Team des ICSEB. Sie können insgesamt dreizehn Sprachen abdecken und haben Patienten aus 45 Ländern von allen fünf Kontinenten bei uns begrüßt und begleitet.

Unsere professionelle Laufbahn und unsere Erfahrungen als internationale Arbeitsgruppe haben uns davon überzeugt, dass einer der Faktoren, der zu den herausragenden Ergebnissen, die unsere Betreuung und Behandlung auszeichnen, beiträgt, unsere Fähigkeit trotz der gegebenen kulturellen Interfenzen als metaphorische „Brücke” zwischen den Erwartungen des Patienten und der medizinischen Versorgung zu fungieren.

Wir begünstigen so ein Zusammenleben und die Toleranz verschiedener Ansichten, Angewohnheiten und Weltansichten, sowohl innerhalb unseres Teams bei unseren alltäglichen Abläufen sowie bei dem Aufeinandertreffen von Arzt und Patient und der entstehenden therapeutischen Allianz. Sowohl Therapie als auch der Heilungsprozess werden durch diese für den Patienten in seiner Erkrankung und bei der Anwendung der Behandlungsverfahren so wichtige bio-psycho-soziale Versorgung unterstützt.

 

Bibliografie

(I)“La mediación en el ámbito de la salud/ The mediation in health.” Immaculada Armadans, Assumpta Aneas, Miguel Angel Soria y Lluís Bosch. Medicina Clinica, 2009.

(II)“La mediación intercultural sociosanitaria: implicaciones y retos.”

Adil Qureshi Burckhardt, Hilda–Wara Revollo, Francisco Collazos,Cristina Visiers Würth, Jannat El Harrak. NORTE DE SALUD MENTAL nº 35 • 2009 • PAG 56–66.



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