Offener Brief des Dr. Francesco Crocè

, 29 Dezember, 2009


(Offener Brief des Dr. Francesco Crocè, Arzt und Patient, der sich einem chirurgischen Eingriff zur Durchtrennung des Filum Terminale unterzogen hat, und der auch einen Patientenbericht auf unseres Seite veröffentlicht hat.)

Drei Jahre nach dem chirurgischen Eingriff zur Durchtrennung des Filum Terminale, am Institut Neurologic de Barcelona unter der Leitung von Prof. Dr. Royo Salvador durchgeführt, und aus Anlass der Gründung des Vereins AI.SAC.SI.SCO, der sich der „Filumbetroffenen“ annimmt, habe ich die moralische Verpflichtung alle Mitglieder und vor allem alle an Arnold Chiari, Syringomyelie und Skoliose Erkrankten über die klinischen und radiologischen Resultate, wie ich sie aus meiner persönlichen Patientenerfahrung beurteile, in Kenntnis zu setzen und hoffe, dass dieser Brief allen, die eine schwammige Vorstellung vom Thema haben, weiterhelfen kann.

Drei Jahre nach der OP kann ich mit der Gewissheit, die mir klinische und radiologische Befunde geben, behaupten, dass die Durchtrennung des Filum Terminale zum Verschwinden folgender Symptome beigetragen hat: linke Schulterblattschmerzen, Kraftverlust im rechten Arm, Paresthese der Beine, Nystagmus, nächtlicher Atemstillstand, geistige Verwirrung.

Die einzigen, immer noch vorhanden Beschwerden sind Schmerzen in den Waden, für die kein Neurochirurg, Prof. Dr. Royo mit eingeschlossen, eine wissenschaftlich zufrieden stellende Erklärung abgeben konnte.

Was den radiologischen Befund angeht, sind Kleinhirntonsillen und connus medularis in ihre ursprüngliche Position zurückgewandert; die von der Syringomyelie verursachte Aushöhlung ist zusammengeschrumpft.

Trotz dieser klinischen und radiologischen Beweislage, treffe ich weiterhin, außer bei Wenigen offenen Geistes, auf die Skepsis vieler Neurochirurgen-Kollegen. Dies erklärt unweigerlich die Schwierigkeiten all derer, die mich anrufen und um Aufklärung bezüglich dieser Pathologien bitten.

Ich möchte, in der Tat, allen Betroffenen mitteilen, dass die Durchtrennung des Filum Terminale mittels minimal-invasiver Technik nur von Prof. Dr. Royo in Barcelona durchgeführt wird und dass dieses Verfahren, und das sage ich aus meiner persönlichen Erfahrung heraus, völlig risikofrei ist.

Ich möchte Sie daher inständig bitten, nicht auf jene zu vertrauen, die behaupten, den gleichen chirurgischen Eingriff vornehmen zu können.

Ich möchte Sie außerdem anhalten, nicht zuzulassen, dass man Ihnen den Schädel öffnet. Es ist nicht notwendig und trägt oft nur zu einer Verschlimmerung des bestehenden klinischen Tatbestandes bei.

Nun ja, ich frage mich tatsächlich, wie es möglich ist, bei einer Entscheidung zwischen einer Kraniektomie (mit all den Risiken, die diese mit sich bringt wie z.B. Tod, Querschnittslähmung) und einem nicht weiter gefährlichen Schnitt auf Höhe des Kreuzbeines zu zweifeln. Unglücklicherweise liegt die Erklärung in dem Vorhergesagten; meine Kollegen bleiben skeptisch, auch angesichts eindeutiger klinischer und Radiologischer Beweise, und geben diese Haltung an ihre Patienten weiter.

Dann wäre da noch der finanzielle Teil, welcher wahrscheinlich das unangenehmste Hindernis darstellt.

Ich hoffe, dass die Gründung diese Vereins, Betroffenen helfen kann, dieses Problem zu lösen.

ICH HOFFE, DASS DIESER BRIEF ALL JENEN, DIE EINE SCHWAMMIGE VORSTELLUNG HABEN, WEITERHELFEN KANN.

DAS WAR ICH IHNEN SCHULDIG.

DR. FRANCESCO CROCÈ



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