Die Stiftung Chiari & Scoliosis & Syringomyelie (CSSf) feiert den 10. Jahrestag ihrer Gründung mit ihrer 3. Kulturveranstaltung

, 6 September, 2018

Hier am Institut Chiari & Siringomielia & Escoliosis de Barcelona (ICSEB) freuen wir uns, mitteilen zu können, dass die Chiari & Scoliosis & Syringomyelia Foundation (CSSf) in Zusammenarbeit mit dem ICSEB und dem Col.legi Oficial de Metges de Barcelona eine solidarische Kulturveranstaltung organisiert um den 10. Jahrestag ihrer Gründung zu feiern. Die Veranstaltung findet am Freitag, den 26. Oktober 2018 um 18:30 Uhr in der Aula der Ärztekammer von Barcelona statt.

Bei der 3. Kulturellen Veranstaltung, die 10 Jahre harter Arbeit im Dienste der Wissenschaft und der Kranken feiert, wird das Theaterstück Tutta colpa di Arnold(Alles wegen Arnold) erstmals in Barcelona präsentiert. Das Stück wurde von der Künstlerin und Patientin Rita Capobianco geschrieben, geleitet und interpretiert.

In diesem grotesken Monolog begleitet uns die Protagonistin auf ihrer persönlichen Reise von den ersten Anzeichen der seltenen Krankheit, die sie betrifft (das Arnold-Chiari Syndrom Typ I), bis hin zum Beginn eines neuen Lebens nach der Durchtrennung des Filum Terminale nach der Filum System® Methode, durchgeführt am im ICSEB.

Sehen Sie sich die Video-Präsentation von „Tutta Colpa di Arnold“ an

Erfahren Sie mehr über dieses Stück

„Es begann alles in dieser Nacht“

Mit diesen Worten beginnt die Show „Alles wegen Arnold“, die sich um das Arnold-Chiari Syndrom Typ I dreht. Nachts verstärken sich die Empfindungen, die wir wahrnehmen, ebenso wie die Schmerzen, die Angst, das Gefühl der Leere, Einsamkeit, Zweifel, die einen belasten, wenn du mit einer seltenen Krankheit lebst. In der Nacht werden sie unerträglich. Aber die Nacht ist auch die Dunkelheit, die eine seltene Krankheit umgibt, von der wenig oder nichts bekannt ist. Die Nacht ist die Dunkelheit, in der man genau in dem Moment fällt, in dem man erfährt, dass man an einer seltenen Krankheit leidet.

Mein Name ist Rita Capobianco, und im Jahr 2007 wurden mir anhand eines MRT drei seltene Krankheiten diagnostiziert: Arnold-Chiari Syndrom Typ I, idiopathische Syringomyelie und Skoliose. Im Frühjahr 2008, nachdem ich an einer subokzipitalen Kraniektomie „vorbei schlitterte“, wandte ich mich an das Institut Chiari & Siringomielia & Escoliosis de Barcelona, wo Dr. M.B. Royo Salvador mich mit minimalinvasivem Verfahren anhand der Durchtrennung des Filum Terminale operierte. Im Laufe der Zeit sind einige der Symptome, die mich befallen haben, verschwunden, andere sind milder und weniger häufig geworden, und 10 Jahre nach dem Eingriff zeigen meine MRT-Bilder, dass die drei Krankheiten zurückgegangen sind.

Da ich Schauspielerin bin, dachte ich, dass ich meine Geschichte durch ein Theaterstück erzählen könnte, und so wurde „Alles wegen Arnold“ geboren; ein grotesker Monologs, Text und Regie von mir selbst, inszeniert letztes Jahr in Rom.

Die Beweggründe, die mich inspiriert haben, dieses Projekt durchzuführen, sind im Wesentlichen drei:
das Wissen über diese Krankheiten, die eine schlechte Prognose haben, und im besonderen über die Filum – Krankheit mit Hilfe eines anderen Werkzeugs zu verbreiten; dem Theater, das sich in einer Sprache ausdrückt, die sicherlich zugänglicher und weniger traumatisch ist.

Meine Krankengeschichte als Betroffene einer seltenen Krankheit zu erzählen, die zwar in der Dunkelheit beginnt, aber die auf das Licht zugeht, und deshalb ist eine positive Geschichte ist, soll denjenigen Hoffnung geben, die, wie ich, sich gegen diese Monster verteidigen müssen.
Ich danke Dr. M.B. Royo Salvador, und mit ihm dem ganzen Institut Chiari & Siringomielia & Escoliosis de Barcelona, für die Tatsache, dass er mir eine neue und bessere Lebensqualität geboten hat.

Mehr über die Künstlerin

Rita Capobianco ist Schauspielerin, Tänzerin, Moderatorin und Autorin von Theatertexten. Aus ihr wurde eine Künstlerin als sie 1978 der Musikgruppe Camomilla beitrat, die zu der Bottega dell’Arte und der italienischen Plattenfirma Ricordi gehörte. 1980 begann ihr Abenteuer mit dem Bagaglino Theater, ein Abenteuer, das neun Jahre währte, in dieser Zeit war sie ein Teil vieler Stücke, die am Salón Margherita und in den Fernsehserien „Für wen klingelt die Glocke” und „Fläschchen”, geschrieben von Pier Francesco Pingitore und Mario Castellacci, Regie führte Pingitore. Nachdem ihre Erfahrungen mit der Bagaglino Kompanie vorbei waren, stand sie weiterhin auf der Bühne, unter der Leitung von Vito Molinari, Edmo Fenoglio, Franco Molè, Gianni Leonetti, Vincenzo Zingaro, Cinzia Berni und weiteren. In den Zeiten zwischen ihren Tourneen, moderierte sie ein Festival in Sizilien, sowie die Regionalwahlen des „Miss Italien 96“.

Im Kino spielte sie die Salomé in „Die wundersamen Erlebnisse des Pontius Pilatus“ von Luigi Magni, die Ada, Schwester von Giannino in dem Film „Gian Burrasca“ und die Rolle der Sekretärin von Licio Belli in „Aufgepasst mit diesen P2“ von Pier Francesco Pingitore. Als Tänzerin wirkte sie bei „Es war einmal Amerika“ von Sergo Leone, „Fred und Ginger“ unter dem Regisseur Federico Fellini und „Ein verliebter Mann“ von Diane Kurys mit. Sie war auch bei den Tanztruppen von „Drive In“, „Kleiner Slam“, „Der Mond im Brunnen“, „Hoch leben die Frauen“ dabei, in der festen Besetzung von „Fantastico“ (1984) und war als geladener Gast in anderen sehr bekannten italienischen Fernsehprogrammen dabei. Ebenfalls im Fernsehen, spielte sie die Rolle der Rosaura in dem Kinderfilm Pinocchio, die einer Sekretärin im Kapitel „Faulheit“ des Films „Aus welcher Sünde bist Du?“ von P.F. Pingitore, die Rolle einer Psychologin in der Fiktion „Die Detektivmutter“ von Fabrizio Costa. Zu ihren unterschiedlichen künstlerischen Erfahrungen zählt eine Zusammenarbeit mit Silvan und die Teilnahme an Fernsehwerbung. Nachdem sie ihr Studium in moderner Philologie absolviert hatte, bewies sie sich auch als Autorin und Regisseurin von zwei Theaterstücken, bei denen sie selbst Regie führte und auftrat.: „Der Reim macht Dich schön“, ein Marionettenstück mit von ihr selbstgebauten Puppen, und „Arnold hat die ganze Schuld“, ein grotesker Monolog in dem sie mit der Begleitung der Musik von Angelo Donzelli, ihre Geschichte mit der seltenen Krankheit, von der sie betroffen ist, dem Arnold-Chiari Syndrom Typ I, wieder aufleben lässt.

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