Christian Seguin. Ex-Präsident des französischen Syringomyelie Patientenvereins APAISER.

, 2 April, 2008


Datum des Eingriffs: April 2008

francia

Meine SFT ( Sectio des Filum terminale)

Mein Name ist Christian Seguin. Wenn ich mich heute hier zu Wort melde, geschieht dies auf inständiges Anfragen einer Reihe von Vereinsmitgliedern, die darauf drängten meine Erfahrungen im Bezug auf den Eingriff zur Durchtrennung des Filum terminale kundzutun.
Ich hatte soweit entschieden mich bedeckt zu halten, denn als Präsident des Vereins APAISER (bis Mitte November 2008), hielt ich es für unabdingbar, die Sache vertraulich zu behandeln. Ich wollte diejenigen, die sich unschlüssig zeigten, weder zugunsten noch gegen diesen Eingriff stimmen.

Ich wurde bereits zwei Mal (1974 und 1992) an der Halswirbelsäule (Kraniektomie und Laminektomie) operiert. Kurz gesagt, machten mir hauptsächlich (und tun es immer noch) Kraftverlust, Gleichgewichtsstörungen, Gangunsicherheit, Schmerzen im rechten Bein und Wahrnehmungsstörungen der Körperbewegung und -lage zu schaffen. Die Müdigkeit will ich gar nicht erwähnen…

Dafür, dass ich Dr. Royo nun schon öfter traf, kann ich sagen, dass er zweifelsohne eine Person von großer Menschlichkeit und Charisma ist. Während meiner wiederholten Visiten in Barcelona bin ich in seiner Praxis einer Reihe von internationalen Patienten begegnet, deren Vertrauen in sein Können, angesichts der Resultate nach dem Eingriff, unerschütterlich war.

Was mich anbelangt, muss ich zugeben, dass die Ergebnisse nach der OP nichts Besonders, aber auch nicht gleich null waren. Bevor ich begriff, wie die Sachen wirklich standen, machte ich drei Phasen durch. Gleich nach der OP und während der ersten 15 Tage danach neigte ich zu einer Art Euphorie, bemerkte eine gesteigerte Widerstandskraft gegen die Müdigkeit, hatte einen geruhsamen Schlaf, angenehmes Aufwachen, das nicht wie früher ewig lang andauerte… Ich fühlte mich rundum wohl. Während dieser Zeit legte ich eine Geistesklarheit und einen Scharfblick an den Tag, wie ich sie schon seit Jahren nicht kannte. Außerdem verspürte ich eine Befreiung auf Höhe des Nackens, eine Art fließende Entspanntheit. Alles in allem verspürte ich eine Besserung auf Kopf und Nacken Ebene, nicht aber dort wo ich sie erwartete hatte, in Beinen und Blase nämlich; denn ich hatte mir auf ehre simple Art vorgestellt, meine Gangsicherheit wiederzuerlangen und Nächte durchzuschlafen, ohne ständig wegen Inkontinenz aufstehen zu müssen.

Leider hat sich dieser Zustand nach und nach wieder verflüchtigt, ohne eine Spur von Wohlbefinden und Fortschritt zu hinterlassen. Die drei bis vier folgenden Monate machen das, was ich als zweite Phase bezeichne, aus. Man kommt nicht umhin festzustellen, dass ich zwar nichts einbüßte, aber ebenso wenig eine Rückbildung der Beschwerden erreichte. Wie konnte ich dann meinen euphorischen Zustand erklären? Einige meinten, dass man den Anästhetika* andere Produkte beimengt, die eine schnelle Erholung zur Folge haben und deren Wirkung länger anhält. Das ist eine mögliche Erklärung. Wie dem auch sei, nach dieser Phase war alles wieder wie früher.

Alles? Nicht ganz – eine Sache merkte ich erst, nachdem etwas Zeit vergangen war. Vor der OP lebte ich seit eineinhalb Jahren mit einer ungeheuerlichen Pein, die für mich immer problematischer wurde: ich hatte oft das dringende, unkontrollierbare Verlangen das „große Geschäft“ zu verrichten, was, sobald sich die ersten Anzeichen kundtaten, die nächste Nähe einer Toilette erforderte. Außerdem lief ich ständig Gefahr, meine Unterwäsche, und sogar noch mehr, ganz schlimm zu besudeln.

Ich muss zugeben, dass es 11 Monate nach dem Eingriff zur Durchtrennung des Filum terminale zu keinem Zeitpunkt zu diesem Problem kam. Ich war jederzeit Herr der Lage und musste nicht sofort zur Toilette rennen. Kann es Zufall sein, dass das Ausbleiben dieser Unannehmlichkeit mit dem OP Zeitpunkt zusammenfällt? Ich glaube nicht, und allein für diesen Gewinn, mag er auch ein zweitrangiger im Vergleich zur bestehenden Symptomatik sein, bin ich froh, den Schritt getan zu haben.

Das ist meine Erfahrung im Zusammenhang mit dem Eingriff zur Durchtrennung des Filum terminale, vorgenommen am 24 April 2008.

Christian


ICSEB Anmerkung:

*Die Medikamente, die während des Eingriffs verabreicht werden, scheidet der Körper in weniger als 8 Stunden aus und haben keine weitere Langzeitwirkung.



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sam

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